Unsere
diesjährige Gildenfahrt stand unter einem besonderen
Motto, nämlich dem 10 jährigen unserer
Jubiläum unserer Gilde, und sollte daher eine
besondere Reise sein.
Am 13. September trafen
wir, ein Gruppe von ca. 15 Personen, uns in aller Früh
in Salzburg.
Nachdem alles in unserem Bus verstaut war, fuhren wir von
unserem Ausgangspunkt über
die Fahrschule Reif (="Abholung notwendiger Reiseunterlagen") auf der
Autobahn Richtung Linz. Auf der Fahrt wurde erstmals fixiert, was wir uns tatsächlich
ansehen wollten.
In
Linz angekommen, ging unsere Fahrt direkt zum Pöstlingberg, dem
Wahrzeichen von Linz - genauer gesagt zum Fuße
des Berges, wo wir mit der nostalgischen Bahn auf
den Pöstlingberg fuhren. Kurz angemerkt, zu
Fuß gehen wäre schneller gegangen. Nach
einem Blick in die Wallfahrtskirche auf dem Pöstlingberg
bzw. einem Rundblick über Linz ging es mit der
Bahn wieder zum Bus retour.
Dann
ging es direkt nach Freistadt, wo wir zur Mittagszeit
ankamen. Zuerst entschieden
wir uns zu einem gemeinsamen Mittagessen, um nachher
genug Kraft für einen Spaziergang durch Freistadt
zu haben. Von Freistadt ging es weiter nach St.
Oswald im Mühlviertel in ein Schnapsbrennermuseum.
Nach einem kurzen Einführungsvortrag über
das Schnapsbrennen an sich ging es zu einer kurzen
Verkostung. Über Kefermarkt mit dem berühmten
gotischen Flügelaltar ging es weiter zu unserem
Gasthof in Gutau.
In
Gutau bezogen wir vorerst einmal unseren Gasthof
für die nächsten
zwei Nächte. Am Abend folgte noch ein gemütliches
Abendessen und wir ließen den Abend gemeinsam
ausklingen.
Samstag, 14.
September. Am darauffolgenden Tag fuhren wir über den Grenzübergang
Wullowitz direkt nach Ceský Krumlov (Krumau),
einer besonders sehenswerten Stadt.
In Krumau
angekommen, zogen wir wie "von der Leine
gelassen" alle los. Die einen stürzten
sich auf die bedeutenden Kulturdenkmäler,
die anderen hatten den Vorsatz, die böhmische
Küche kennenzulernen. Von der Burg mit dem
sehenswerten Barockgarten bis zum Schielemuseum
bietet die kleine Stadt als Weltkulturerbe für
alle Interessierten etwas - auch die Kaffeehäuser
und Gasthöfe werben mit traditionsreicher
Gastfreundschaft und edlem Pils. Obwohl jeder individuell
seinen Weg wählte, trafen wir uns doch an
jeder Ecke.
Nachdem wir
uns wieder bei unserem Bus trafen, ging es an der
Moldau aufwärts nach Rosenburg. Eine Burg
auf einem Felsen, den die Moldau in einer Kehre
umfließt, gab diesem romantischen Ort seinen
Namen. Nach einer kurzen Rast ging es wieder zur österreichisch-tschechischen
Grenze. Ein kurzer Besuch im Duty-Free Shop ließ uns
die letzten tschechischen Kronen ausgeben, dann
ging es zurück nach Gutau. Den Abend verbrachten
wir gemeinsam wie schon gestern bei der köstlicher
Hausmannskost aus dem Mühlviertel. Dabei wurde
auch der eine oder andere süße Schnaps
(Likör?) verkostet und ein paar Zigarillos
geschmaucht.
Am Sonntag,
trafen wir uns in aller Früh, um das dort
eingerichtete Färbermuseum zu besichtigen.
Der dort ansässige Museumsvereinsobmann führte uns in die Geheimnisse
der Färberei ein und zeigte uns sein Museum mit großem Engagement.
Begriffe, wie den "Montag blau machen", sein "Blaues Wunder
erleben" oder"grün und blau schlagen" kommen aus dem Färbereiwesen.
Nach
unserer Abreise von unserem Gasthof ging es in
die Nähe
von Wels in den Vogelpark
nach Schmieding. Nach
einer Reise durch die exotische und einheimische
Vogelwelt und einer sehenswerten Ausstellung ("Museum
der Begegnung") sowie einem gemeinsamen Mittagessen
ging es auf dem direkten Wege nach Salzburg, wo
unsere diesjährige Jubliäumsgildenfahrt
endete. |
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Die
Teilnehmer
(Foto:
Ing. Helmut Schwarz)

Wallfahrtskirche
am Pöstlingsberg
(Foto: Ing. Helmut
Schwarz)

Stadttor
Freistadt
(Foto: Ing. Helmut
Schwarz)

Vom
Zentrum auf die Burg in Krumau
(Foto:
Barbara Antesberger)

Burg
in Krumau mit der Moldau im Vordergrund
(Foto: Barbara Antesberger)

Färbermuseum in Gutau
(Foto:
Barbara Antesberger)

Gasthof
Pils in Gutau
(Foto: Barbara Antesberger)
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